BIO-Information

Schlemmerli hat für Sie wichtige Informationen zum Thema BIO zusammengestellt:

DE – ÖKO – 037 Kontrollstelle

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BIO Zertifikat 2012
Naturland Zertifikat 2012

NATURLAND

Zertifizierung von Öko-Lebensmitteln?
Naturland zertifiziert (anerkennt) Öko-Lebensmittel. Das heißt: Naturland Erzeuger und Verarbeiter verpflichten sich vertraglich, sich an die konsequenten Naturland Richtlinien zu halten. Sie werden von Naturland betreut und regelmäßig im Auftrag des Verbandes kontrolliert, und zwar von einem staatlich anerkannten unabhängigen Kontrollinstitut. Erst wenn alle Kontrollen bestanden sind, bekommt der Betrieb von Naturland einen neuen Bescheid und kann wieder für ein Jahr seine Produkte als zertifizierte Öko-Produkte verkaufen.

Naturland Richtlinien für die Ökologischen Aquakultur
Globale Umweltverschmutzung, Klimaveränderung, Überfischung: Der Lebensraum Meer verarmt. Vor diesem Hintergrund wird die kontrollierte Nachzucht von Fischen und anderen Wassertieren in Farmen (Aquakultur) immer wichtiger. Seit 1995 gibt es Naturland Richtlinien zur naturgemäßen Teichwirtschaft. In den folgenden Jahren entwickelte Naturland Richtlinien zu Lachsen und anderen Salmoniden sowie zur Kultur von Muscheln. Ende 1999 verabschiedete Naturland nach langer Vorarbeit Richtlinien zur Ökologischen Shrimpsproduktion.

Die Öko-Forelle
Aus der mitteleuropäischen Teichwirtschaft sind Forellen nicht mehr wegzudenken. Besonders begrüßenswert ist, dass auch die Produktion der einheimische Bachforelle momentan eine Renaissance erlebt und nicht gänzlich von den nordamerikanischen “Modefischen” Regenbogenforelle und Bachsaibling verdrängt wurde. Im Laufe des Jahres 1999 konnte in Zusammenarbeit mit einem deutschen Futterproduzenten erstmalig eine entsprechende Futterrezeptur für Öko-Forellen gefunden werden. Inzwischen wachsen in fünf deutschen Betrieben Forellen nach den Naturland Richtlinien heran.

Öko-Lachs aus Irland und Schottland
Die ersten Lachse, die nach Naturland Richtlinien aufwuchsen, schwammen in den Gewässern von Clare Island, westlich von Irland. Weitere irische und schottische Farmen haben sich mittlerweile angeschlossen. Naturland hat durch die Zertifizierung des irischen Öko-Lachses international Maßstäbe gesetzt. Bei Handel, Verbrauchern und Medien herrscht seit der Markteinführung 1996 reges Interesse an Öko-Lachs.

Infos zur Zertifizierungsstelle ÖKOP: DE-ÖKO-037

BIO Die Verordnung (EWG) Nr. 2092/91 hat einheitliche Grundregeln für den ökologischen Landbau und die Herstellung ökologischer Lebensmittel vorwiegend aus pflanzlichen Zutaten festgelegt.
Wer als Erzeuger (z. B. Landwirt), Verarbeiter (z. B. Bäcker) oder Importeur ökologischer Lebensmittel aus Nicht-EG-Ländern Produkte mit dem Hinweis auf den ökologischen Landbau vermarkten will, ist verpflichtet, sich einem geregelten Kontrollverfahren zu unterstellen.
ÖKOP gewährleistet als staatlich anerkannte und unabhängige Kontrollstelle eine seriöse, fundierte “Bio-Überprüfung”.
Bei einer positiven Beurteilung erfolgt die Zertifizierung des Betriebes

Die Kontrolle für Fa. Dieter Ehresmann Feinkost und Fleischwaren Vertrieb e.K. wurde am 18. August 2006 vorgenommen. Das Führen des BIO-Siegels nach der EU-Öko-Verordnung wurde genehmigt und das Zertifikat am 14.09.2006 erteilt.

Information: Es gibt eine öffentlich zugängliche Datenbank, die die zertifizierten Betriebe nennt: www.bioc.info

Weitere Informationsen zu ÖKOP finden Sie unter: www.oekop.de

Infos über BIOZEICHEN

Wegweiser durch den Zeichendschungel

Erfreulich: Bio-Produkte sind keine Seltenheit mehr. Von 1989 bis 1993 verzehnfachte sich allein in Deutschland das Angebot an Erzeugnissen aus Öko-Landbau. Gleichzeitig wächst bei umweltbewußten Verbrauchern die Sorge, ob da, wo „Bio“ draufsteht, auch Bio drin ist. So unüberschaubar wie das Produktangebot scheint auch die Bezeichnungsvielfalt: biologisch, ökologisch, aber auch „kontrolliert“, „natürlich“ und „umweltfreundlich“.

Orientierungshilfe kommt ausnahmsweise aus Brüssel: Seit 1991 gibt es die EU-Verordnung – 2092/91/EWG – über den ökologischen Landbau. Ein pflanzliches Bio- oder Öko-Produkt muß danach mindestens 95% Zutaten aus kontrolliert biologischer Agrarwirtschaft (kbA) enthalten. Die EU-Verordnung regelt Anbaumethoden, Verarbeitung und Kontrollen der landwirtschaftlichen Betriebe sowie den Import von Öko-Erzeugnissen aus Nicht-EU-Ländern. Auf der Verpackung muß die EU-Kontrollstelle oder deren Code genannt werden (DE-000-Öko-Kontrollstelle). Der freiwillige Vermerk „Ökologische Agrarwirtschaft-EWG-Kontrollsystem“ ist ebenfalls Garantie für ein Öko-Produkt.

Eine besondere Sicherheit bieten die hier aufgeführten Zeichen der seit 1988 in der Arbeitsgemeinschaft ökologischer Landbau (AGÖL) organisierten Verbände: ANOG, Biokreis, Bioland, Biopark, demeter, EcoVin, Gäa, Naturland und Ökosiegel. Sie verstehen unter ökologischem Landbau mehr als nur Verzicht auf Chemie. Landwirtschaftliche Erzeugung, gesunde Ernährung und Erhalt der Kulturlandschaft sind eins. Die AGÖL-Richtlinien gehen an vielen Stellen über die EU-Verordnung hinaus: Der gesamte Hof wird ökologisch bewirtschaftet, die Tierhaltung ist artgerecht und der Futtermittelzukauf aus konventionellen Betrieben stark begrenzt. 1998 gehörten bereits 6793 Betriebe zur AGÖL, die eine Fläche von 350.999 ha ökologisch bewirtschaften.

Die Zeichen der Anbauverbände garantieren auch, daß die Produkte ohne die Mithilfe von Gentechnik produziert wurden. Transgene Organismen, Zutaten oder Teile davon sowie Zusätze und Hilfsmittel, die mit gentechnisch veränderten Mikroorganismen produziert wurden, werden nicht eingesetzt. Wegen der allgemeinen Umweltverschmutzung kann aber heute keiner garantieren, daß seine Lebensmittel absolut schadstofffrei sind. Ebensowenig ist es in Zukunft möglich, garantiert gentechnikfreie Produkte anzubieten. Die transgenen Pflanzen wachsen im Freiland, und unbeabsichtigte Verunreinigungen bei der Herstellung und dem Transport sind nicht auszuschließen. Eine Kontrolle ist dringend erforderlich, um Sicherheit für die Verbraucher zu schaffen. Die Anbauverbände planen zur Zeit solche Kontrollsysteme.

Der Bio-Markt boomt beständig: Die Zahl der Hersteller, Produkte und Naturkostläden sowie das Öko-Sortiment im konventionellen Handel nehmen zu. Das zeigt den großen Einfluß umweltbewußter Verbraucher. Machen auch Sie aktive Umweltpolitik mit dem Kochlöffel – essen, trinken und genießen Sie Erzeugnisse aus kontrolliert ökologischer Landwirtschaft.
Lichter im Zeichendschungel

Hier ist Bio drin, wo Bio draufsteht! Die hier abgebildeten Zeichen sind eindeutig: diese Lebensmittel stammen tatsächlich aus Öko-Landbau. Sie werden nach den über die EU-Verordnung weit hinausgehenden, strengeren Verbandsrichtlinien erzeugt.
Aufpassen bei tierischen Produkten

„Bio“ und „Öko“ sind endlich geschützte Begriffe – dank der intensiven und langjährigen Bemühungen der Anbauverbände und der EU-Verordnung. Prädikate wie „Aus biologischer Landwirtschaft“, „aus ökologischem Anbau“ oder „von einem biologisch-dynamischen Betrieb“ stehen immer für echte Bio-Ware. Der gesetzliche Schutz der EU-Verordnung gilt allerdings bislang nur für pflanzliche Bio-Erzeugnisse. Mißtrauen ist geboten, wenn etwa Fleisch verkauft wird, bei dem die Tiere lediglich mit „Futtermitteln aus ökologischem Anbau“ versorgt wurden. Vorsicht auch bei Produkten, die seit Jahren mit ihrem geschützten Namen auf dem Markt sind wie zum Beispiel „Bioghurt“. Ökologisch produziert ist diese Ware nicht.
Die AGÖL-Verbände garantieren bisher als einzige die Bio-Qualität ihrer tierischen Produkte.

Bio in der EU & im Ausland

Auch in anderen Ländern gibt es Öko-Anbauverbände, deren Mitglieder nach jeweils unterschiedlichen eigenen Richtlinien arbeiten. Mindeststandard für alle hierzulande als Bio angebotene Waren ist auf jeden Fall die europäische Gesetzgebung. Es gibt auch ökologische Lebensmittel, die ohne Angabe eines Anbauverbandes angeboten werden. Manchmal sind sie in den Naturkostläden mit „EU-Bio“ oder ähnlich gekennzeichnet.
Alle anderen „Bio“-Bezeichnungen können täuschen: „Integriert“ bedeutet, daß der Chemieinsatz den gesetzlichen Vorgaben genügt. Mit Öko-Landbau hat dies nichts zu tun. „Kontrolliert“ ohne den Hinweis auf ökologischen oder biologischen Landbau besagt wenig. Steht es allein, ist dies ein sicherer Hinweis, daß kein Bio-Produkt vorliegt.
Achtung: Bezeichnungen wie „extensiv“, „umweltfreundlich“, „umweltschonend“, „naturnah“ oder „ungespritzt“ sind keine sicheren Hinweise auf die ökologische Herkunft der Produkte. Überall lohnt sich also der genaue Blick auf das Etikett.

Lese-Tips

Adressen Deutscher Verbände

Impressum
bio verlag gmbh
www.bioverlag.de

Dieter Ehresmann Feinkost und Fleischwaren Vertrieb e.K., Edekastr. 10, 68542 Heddesheim
Tel.: 06203/4043-0, Fax: 06203/46023, email: info@schlemmerli.de
USt-Identitätsnummer: DE144476162